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Au Pair, FSJ, und Ausbildung aus Indonesien

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Sonntag, 7. Oktober 2018

Ein Jahr, das Dein ganzes Leben verändern kann

,,Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen.“
Guy de Maupassant

Hamburg, 2.10.2018

Das Leben ist voller Überraschungen. Ich kann es bis heute kaum fassen, dass mein Traum, nach Deutschland zu kommen, in Erfüllung gegangen ist. Ein Jahr als ein Au-pair Mädchen ging sehr schnell vorbei und ich musste ein weiteres Programm finden, weil ich noch länger in Deutschland bleiben möchte, um meine Deutschkenntnisse zu verbessern.

Ich habe von einem Blog eines ehemaligen Au-pairs erfahren (www.denkspa.de/), dass wir Ausländer ein Aufenthalt in Deutschland als Freiwilliger – oder Bundesfreiwilliger Soziales Jahr leisten dürfen. Bei dem Programm handelt es sich um eine Sozial- bzw. Freiwilligenarbeit, die man mindestens für 6 bis zu 18 Monaten machen kann. Das Freiwillig Soziales Jahr (FSJ) wird in verschiedenen Einsatzstellen angeboten, wie im gesundheitlichen Bereich sowie in Krankenhäusern oder Einrichtungen für Menschen mit Behinderung, Kunst, Bildung sowie in Kindergärten oder Grundschulen und sogar im ökologischen Bereich.

Die Teilnehmer sind meistens die jungen Menschen, die sich noch überlegen, was sie nach der Schule machen wollen. Das Programm ist als ein Überbrückungsjahr gedacht, damit die Jugendlichen sich orientieren können und einen Blick bekommen, welche Herausforderungen sie im echten Berufsleben erwarten. Außerdem kann man sich durch dieses Programm sozial engagieren und es bringt auf jeden Fall viele Vorteile mit sich.

Ich habe mich entschieden, mein FSJ in einer Wohngruppe bei Leben mit Behinderung Hamburg zu machen. Am Anfang war ich zu skeptisch, als dass ich die ganze Verantwortungen übernehmen könnte. Aber ein Jahr verging und ich bin ein ganz anderer Mensch geworden. Meine Aufgaben an sich sind ziemlich vielfältig. Von den haushälterischen Tätigkeit bis zur Begleitung bei ärztlichen Terminen. Es wird oft verlangt, selbständig und fleißig zu arbeiten. Da es auch um andere Menschen geht, die unsere Hilfe benötigen. Egal in welchen Situation, muss man immer hilfsbereit sein.

Es gibt zwar Tage, wo ich mich sehr selbstbewusst fühle. Aber es gibt auch Tage, wo sich alles sehr überfordert anfühlt. Es ist trotzdem ganz normal. Mit Menschen zu arbeiten ist keine einfache Arbeit aber solange man mit Freude und dem ganzen Herzen arbeitet, geht alles einfacher. Von meinem FSJ habe ich viel gelernt und mitgenommen, dass Menschen miteinander stärker sind. Wir sind von Natur aus ein Homosapiens, der ohne mithilfe anderer Menschen nicht leben kann. Und durch eine gemeinsame Arbeit sind wir unzerbrechlich.

Auf der Arbeit habe ich Menschen mit verschiedenen Eigenschaften und Behinderungen gesehen. Und ich bin froh, dass ich sie kennenlernen dürfte. Es ist nicht immer leicht, mit ihnen zurechtzukommen oder damit umzugehen. Sie sind jedoch einzigartig und sie schenken uns auf ihre Art und Weise große Liebe, die wir manchmal nicht sofort bemerken.

Dank dieser Erfahrung sehe ich sie nicht mehr als Menschen mit Behinderungen, sondern als normale Menschen und nicht deren leiden. Ich sehe nur Hasi, Oliver, Cristian, oder Bärbel. Sie sind genauso wie wir. Sie weinen, sie lachen, sie tanzen und sie lieben. Das ist eine wertvolle Erfahrung, die man nirgendwo kaufen kann. Wie ein Spruch aus Indonesien ,,Tak kenal maka tak sayang“. Mann kann erst dann jemanden lieben, wenn man ihn schon kennengelernt hat. Denn jemand fremdes kann man nur vom außeren beurteilen aber wie Tief das Herz einer Person ist, kann man nur im Laufe der Zeit erfahren.

Das FSJ hat nicht nur mein ganzes Jahr verändert sondern auch mein ganzes Leben. Ich bin nicht mehr in einer Welt wo ich nur schwarz und weiß gesehen habe. Mein Leben ist tatsächlich viel Bunter geworden. Es ist die Funktion einer Inklusion, dass man letztendlich kein Vergleich mehr macht und die Vielfalt in der Gesellschaft respektiert. Das wäre ein Anfang, die ganze Welt zu einem besseren Ort für jeden Menschen machen zu können. Egal welche Farbe, Nationalität und Behinderung man hat oder welche Sprache man spricht. Respekt sollte meiner Meinung nach eine Eigenschaft sein, die man überall und jederzeit haben muss. Und ich bin froh, dass ich ein Jahr für was positives verbracht habe.

Autorin  : Lita Asmara
Bearbeiterin: Girindra W.P Denker

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